Härtefälle

Und Gott fragte die Steine: "Steine, wollt ihr Feuerwehrmänner werden?" - Doch die Steine sagten: "Nein Gott, dafür sind wir nicht hart genug!"

Allgemeines

Ein Härtefallantrag hat das Ziel sein PJ aus einem sehr wichtigen Grund an einem bestimmten Ort abzuleisten. Ein solcher Antrag muss schriftlich unter der Anbge von Gründen an den Studiendekan (Prof. N. Weiler, Dekanat Medizin, Olshausenstraße 40) gestellt werden.

Form

Anträge sind in schriftlicher Form (am besten mit dem PC geschrieben) immer zusammen mit entsprechen Nachweisen einzureichen. Der Antrag sollte so ausführlich wie möglich den Sachverhalt und die unabdingbare Notwenigkeit das PJ an einem bestimmten Ort durchzuführen darstellen. Es muss hierbei eine "nicht zu billigende Härte" erkennbar werden, sollte das PJ gemäß der Studienordnung für mindestens ein Terial an einem peripheren Haus (evtl. außerhalb von Kiel) und für mind. ein Tertial am UK-SH absolviert werden.

Entscheidung

Der Antrag wird annonym in einem Ausschuß beraten und Abgestimmt, dem der Studiendekan selbst, Frau Dr. Hoppe (Koordinatorin klinisches Studium) und ein Verteter der Studierendenschaft (Fachschaft) angehört. Zudem sitzt Frau Frank aus dem Dekanat als Schriftführerin bei. Dieses Gremium trifft sich unregelmäßig, je nachdem wie es die Lage erfordert. Allerdings ist mit einem Vorlauf vom mind. 14 Tagen zu rechnen um einen gemeinsamen Termin zu finden.
Über die Entscheidung der Komission wird der Antragsteller dann schriftlich durch das Studiendekanat informiert. In Einzelfällen kann auch das nachträgliche beibringen von Bescheinigungen oder Nachweisen gefordert werden. Ein Einspruch gegen einen Beschluß ist natürlich jederzeit entwerder beim Ausschuss selbst oder einem übergeordneten Orgen (Dekan, Studienausschuss, Konvent, Rektor, Ministerium) möglich.

Folgen

Ist einem Studenten ein Antrag genehmigt worden, sein gesamtes PJ an einem bestimmten Ort abzuleisten, so wird dies bei der Tombola berücksichtigt. Seine Hauptfächer hat er an diesem Ort sicher. Sein Wahlfach jedoch nicht, er muss sich, wenn er dort rausgelost wird, für ein anderes Wahlfach entscheiden.
Ein einmal gestellter und beschiedener Härtefallantrag oder Sonderantrag kann nicht zurückgezogen werden, da dieser endgültig eine relative Benachteiligung anderer zur Folge hatte, somit hat auch der Antragsteller die daraus resultierenden Nachteile zu tragen.

Grundlagen

Einen Leitfaden für die Härtfallentscheidungen hat das Dekanat veröffentlicht. Er soll einen groben Anhalt dafür geben, bei welchen Gründen ein Antrag angenommen oder abgelehnt werden sollte. Trotzdem lohnt es sich natürlich in jedem Fall einen Antrag einzureichen, da immer im Einzelfall entschieden werden muss. Zudem wird jeder Antrag genehmigt, wenn eine unbilligende Härte bei Ablehnung vorliegen würde.

Anhang

Leitfaden für die Entscheidung über Härtefallanträge. [pdf - 122 KB - Stand 29.06.2017]